Mykotherapie (Vitalpilze)

Bereits vor Jahrhunderten haben Heilkundler der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) die bemerkenswerte Kraft von Vitalpilzen bezüglich der Stärkung von Körper, Geist und Seele beim Menschen erkannt. Auch in Europa berichtete Hildegard von Bingen bereits im 12. Jahrhundert von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Vitalpilze.

 

Vitalpilze werden heute von Mykotherapeuten zur gezielten Gesundheitsprävention und zur unterstützenden Behandlung bei Erkrankungen eingesetzt. Wissenschaftliche Studien und viele Praxisberichte zeigen das große Potenzial der Vitalpilze für Gesundheit und Wohlbefinden.

 

Vitalpilze haben einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und Enzymen. Zusätzlich enthalten Vitalpilze diverse sekundäre Inhaltsstoffe wie z.B. Polysaccharide.

 

In der Mykotherapie werden Vitalpilze als Pulver, als Extrakt oder auch als Kombination verwendet. Die genannten Aufbereitungsarten garantieren eine hohe Bioverfügbarkeit der Inhaltsstoffe für den Organismus des Menschen.

 

Wichtig für die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Vitalpilzpräparaten ist eine einwandfreie und kontrollierte Qualität, d.h. kontrollierter Anbau, Prüfung der Ernte, schonende Weiterverarbeitung und Verpackung. Gute Anbieter verfügen über Laboranalysen ihrer Präparate und führen ein entsprechendes Qualitätssiegel.

 

 

Vitalpilze werden vom Mykotherapeuten in der Praxis zum Beispiel eingesetzt...

 

  • zur möglichen Stärkung und zum Aufbau des Immunsystems.
  • als unterstützende Maßnahme zur Regulation von Magen-Darm-Funktionen.
  • zur möglichen Stärkung und zum Aufbau der Darmflora.
  • als unterstützende Maßnahme zur Kräftigung von Herz und Kreislauf.
  • zur möglichen Verbesserung der Blutdruckwerte.
  • als unterstützende Anwendung zur Verbesserung des Blutflusses.
  • zur möglichen Verbesserung der Blutzucker- und Blutfettwerte.
  • als unterstützende Maßnahme bei Allergien und Autoimmunerkrankungen.
  • zur Unterstützung bei Unruhe, Nervosität und emotionalen Befindlichkeitsstörungen.

 

 

Hier noch die 14 wichtigsten Vitalpilze im Überblick:

 

  • Agaricus bisporus (Champignon)
  • Agaricus blazei Murrill (Sonnen- oder Mandelpilz)
  • Auricularia polytricha (Judasohr oder Holunderpilz)
  • Chaga (Schiefer Schillerporling)
  • Cordyceps sinensis (Chinesischer Raupenpilz)
  • Coriolus versicolor (Schmetterlingstramete)
  • Corprinus comatus (Spargel- oder Tintenpilz)
  • Enoki (Samtfußrübling oder Winterpilz)
  • Hericium erinaceus (Igelstachelbart oder Affenkopfpilz)
  • Maitake (Klapperschwamm oder Tanzpilz)
  • Pleurotus ostreatus (Austernseitling oder Austernpilz)
  • Polyporus umbellatus (Eichhase)
  • Reishi (Glänzender Lackporling)
  • Shitake (Pasaniapilz)